Fort de HuyVue aérienne du Fort de Huy
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Fort de Huy

Das Fort de Huy, das von den Niederländern zwischen 1818 und 1823 erbaut wurde, ist ein geschichtsträchtiger Ort und eine unumgängliche Touristenattraktion in Terres-de-Meuse. Es liegt am Ufer der Maas und bietet ein atemberaubendes Panorama auf die Stadt Huy und ihre unmittelbare Umgebung. Das Fort nimmt den Platz der alten Burg von Huy ein, die unter dem Namen „Tchestia“ bekannt war und 1717 abgerissen wurde. Das einzige Überbleibsel der Burg ist der Brunnen aus dem 16. Jahrhundert, der von dem reichen historischen Erbe des Ortes zeugt.

Ein großes historisches Erbe

Das Fort de Huy, Zeuge der Konflikte und der Entwicklung der Region

Der niederländische Staat war sich seiner strategischen Bedeutung bewusst und beschloss, diese Festung zu bauen, um das Maastal abzuriegeln. Die Festung wurde jedoch nie für militärische Zwecke genutzt.

Im Laufe der Jahre wurde sie 1848 in ein politisches Gefängnis für die Republikaner der „Risquons-tout“ umgewandelt, 1876 der Stadt Huy überlassen, bevor sie 1880 vom Staat zurückgekauft und 1914 wieder in das Verteidigungssystem der Maas aufgenommen wurde.

Während des Ersten Weltkriegs diente es zunächst als internes Disziplinarlager für die Deutschen, dann als Unterkunft für russische Gefangene und schließlich als Regimentsschule für das Quatorzième de Ligne.

Während des Zweiten Weltkriegs

Ein dunkles Kapitel von Haft und Widerstand

Die tragische Geschichte des Forts nahm während des Zweiten Weltkriegs eine düstere Wendung. Von Mai 1940 bis zum 5. September 1944 wurde es von der deutschen Armee in ein Internierungslager umgewandelt, in dem über 7.000 Gefangene, hauptsächlich politische Gefangene und Geiseln, inhaftiert waren. Unter der Verwaltung der Wehrmacht und unter der Leitung von Kommandant Frimberger wurde das Fort zu einem Symbol der nationalsozialistischen Konzentrationslagerwelt. Die Lebensbedingungen der Gefangenen, die unheimlichen Kerker, der Verhörraum und die Haftkammern zeugen von der Grausamkeit dieser dunklen Epoche der Geschichte. Zahlreiche Patrioten, Widerstandskämpfer und Geiseln wurden hier interniert und riskierten jeden Tag ihr Leben. Einige wurden in Konzentrationslager deportiert, während andere an anderen Orten hingerichtet wurden.

Eine immersive Tour

Entdecken Sie die Kerker, die Verhöre und den Alltag der Gefangenen im Fort de Huy

Heute ist das Fort de Huy eine Gedenkstätte für den Zweiten Weltkrieg. Der Museumsbereich klärt die Besucher über die Lebensbedingungen der Gefangenen und den Alltag der Bevölkerung während der nationalsozialistischen Besatzung auf. Ein Rundgang durch die verschiedenen Räume führt zu ergreifenden Berichten von Menschen, die diese schmerzhafte Zeit erlebt haben. Ein Video ergänzt ebenfalls den Besuch und lässt direkte Zeugen dieser Zeit zu Wort kommen. Das Fort bietet auch die Möglichkeit, pädagogische Aktivitäten zu buchen, die sich auf das Wissen über die beiden Weltkriege und die politische Bildung konzentrieren, was es zu einem wichtigen Ort der Sensibilisierung für Schulen macht.

Praktische Informationen

Anschrift

Chaussée Napoléon, Huy

Preise

Erwachsene4,5€
Pauschalpreis - Kind2€
Pauschalpreis - Gruppe3€
Artikel 271,25€

Öffnungszeit

  • Montag 09:30 - 17:00
  • Dienstag 09:30 - 17:00
  • Mittwoch 09:30 - 17:00
  • Donnerstag 09:30 - 17:00
  • Freitag 09:30 - 17:00
  • Samstag 10:00 - 18:00
  • Sonntag 10:00 - 18:00
  • Montag 10:00 - 18:00
  • Dienstag 10:00 - 18:00
  • Mittwoch 10:00 - 18:00
  • Donnerstag 10:00 - 18:00
  • Freitag 10:00 - 18:00
  • Samstag 10:00 - 18:00
  • Sonntag 10:00 - 18:00
  • Montag 09:30 - 17:00
  • Dienstag 09:30 - 17:00
  • Mittwoch 09:30 - 17:00
  • Donnerstag 09:30 - 17:00
  • Freitag 09:30 - 17:00
  • Samstag 10:00 - 18:00
  • Sonntag 10:00 - 18:00

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