Hannut

Die heutige Gemeinde Hannut entstand aus der administrativen Zusammenlegung der Stadt mit siebzehn umliegenden Dörfern: Abolens, Avernas-le-Bauduin, Avin, Bertrée, Blehen, Cras-Avernas, Crehen, Grand-Hallet, Lens-Saint-Remy, Merdorp, Moxhe, Petit-Hallet, Poucet, Thisnes, Trognée, Villers-le-Peuplier und Wansin.

Die Altstadt, die für ihren Viehmarkt berühmt ist, entwickelte sich hauptsächlich im 19. Jahrhundert, zeigt aber in ihrem Grundriss Spuren der ehemaligen Stadtmauern. Die Kirche Saint-Christophe mit ihrem mittelalterlichen Turm ist das älteste Monument der Stadt. Aus jeder Epoche bewahrt die Stadt wichtige Elemente ihres Erbes, wie die Schlösser Mottin und Snyers, sowie eine Vielzahl alter Häuser. Aber Hannut ist auch eine unendliche Anzahl von Dörfern, die sich in den Tälern der Flüsse Jeker und Mehaigne ausbreiten.

Die Region Hannut ist eine Übergangsregion zwischen dem Lütticher und dem brabantischen Hespengau. Die Dörfer gruppieren sich um eine Kirche, oft um ein Schloss oder einen Gutshof. Die Zahl der viereckigen landwirtschaftlichen Betriebe des Ancien Régime ist viel geringer als in den benachbarten Lütticher Dörfern. In vielen Fällen ist der alte, an das Schloss angrenzende Hof bzw. der Hof einer Abtei oder eines Kapitels, die einen Großteil des Bodens besaßen, als Überbleibsel erhalten geblieben.

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